Phyllomyza rubricornis
Phenology: May-July
In the Netherlands specimens were collected May-July in Malaise and window traps as well as beer traps in oak tree in 4 m height.
4 dc; gena height about 0.3x eye height; male basoflagellomere red, microtomentum shorter than on arista; halter yellow
Original description: Männchen. - Stirn einschliesslich Scheitel so lang wie breit, die Hälfte der grössten Kopfbreite einnehmend, schwarz. Orbiten mit fünf Borsten, nämlich die Wangenplatten mit zwei rückwärts und einwärts gerichteten, die breiteren Scheitelplatten mit drei divergierenden, auswärts gebogenen; ausserdem mit einer Härchenreihe, welche auf den Wangenplatten zwischen den Borsten, auf den Scheitelplatten einwärts der Borstenreihe steht; alles dies wie bei securicornis. Ozellenplatte nicht bis zur Stirnmitte herabreichend, vorn nicht zugespitzt. Stirnstrieme dreimal so breit wie die Orbiten, mattschwarz. Die Kreuzborstenreihen mit sammetschwarzen Fusspunkten, sehr schwach. nach vorn konvergent. Auswärts von jeder Kreuzborstenreihe eine nur halb so lange parallel verlaufende Nebenreihe von etwa zwei Härchen, ebenfalls mit sammetschwarzen Fusspunkten. Sonstige Behaarung der Stirnstrieme fehlt. Augen sehr kurz behaart. Backen ziemIich hoch, etwa ein Drittel des vertikalen Augendurchmessers, braun. Untergesicht konkav, schwarz. Fühler sehr gross, bis zum Ende des Untergesichts reichend; Wurzelglieder braun; drittes Glied auf der Basalhälfte der Innenseite lebhaft rotbraun, apikal und aussen verdunkelt; Behaarung sehr kurz. Die Länge des dritten Fühlergliedes ist gleich der Breite und beträgt fast zwei Drittel des wagrechten Augendurchmessers; die Form ist rhombisch, also Ober- und Unterrand ungefähr parallel, nicht wie bei securicornis gegen die Basis konvergierend; Vorderrand bogig abgerundet. Fühlerborste fast medial eingelenkt, einschliesslich der Basalglieder doppelt so lang wie das dritte Fühlerglied, fein aber deutlich pubeszent. Taster kürzer aIs der wagrechte Augendurchmesser (Verhältnis ungefähr 5 : 6), viermal länger als breit, braun, auf der Unterseite mit abstehenden Börstchen wie securicornis. Rüssel etwas kürzer als die Taster. Thorax schwarz mit brauner Behaarung und schwachem, fahlbraunem Schimmer. Vier Dorsozentrale, von denen die beiden vorderen wahrscheinlich nur individuell schwächer und etwas unregelmässig ausgebiIdet sind. Hintere Schildchenborsten (abgebrochen) wahrscheinlich divergent. Mesopleuren nackt, Sternopleuren behaart, mit einer langen Borste. HinterIeib schwarz, wie der Thorax schwach glänzend, zweiter und dritter Ring gleichlang, die Hinterrandhaare aller Segmente deutlich verlängert. Bauch schokoladebraun. Beine mit schwarzen Hüften und Schenkeln, letztere gegen die Spitze hin allmählich braungelb werdend; Vorderschienen und alle Tarsen braungelb; Mittel- und Hinterschienen am Grunde und an der Spitze ebenso, sonst m. o. w. stark braun verdunkelt. Flügel mit einer gewissen braungelben Trübung auf der vorderen Hälfte, Adern braun, in durchscheinendem Licht gelblich; erster Kostalabschnitt merklich kürzer (3 : 4) als der vorletzte Abschnitt der dritten Langsader (bei securicornis gleichlang); die beiden letzten Abschnitte der vierten Längsader sich verhaltend wie 3 : 8. Gewöhnliche Querader jenseits der Mitte der Diskoidalzelle, hintere nur unbedeutend kürzer als der letzte Abschnitt der fünften Längsader. Schwinger ganz gelb. Länge 2,6 mm. - Budapest 18. Juni 1904. - Type 1 Männchen in ColI. Oldenberg.
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